6 Monate Poledance

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Fakten

Letztes Jahr hab ich mit Poledance begonnen: 5 Dinge, die mich anfangs überrascht haben.

Ein gutes halbes Jahr hab ich Kurse gemacht, das Level gleich nach dem Einsteigerkurs drei Mal hintereinander, jeweils 2 x pro Woche. Beim Poledance ist es so, dass man in einem Level bleibt, bis die Figuren sitzen – und erst dann gehts ins nächste Level. Außerdem trainiert man so die Bewegungsqualität, baut Kraft und Flexibilität auf.

Jetzt, nach einem halben Jahr, merke ich, dass ich einen riesigen Sprung gemacht habe:

Ich bewege mich viel eleganter als am Anfang … sexier. 😉

Ich kann mich viel besser an der Stange halten und endlich sogar die Arme wegnehmen, zum Beispiel beim „Crucifix.“

Ich traue mich, mit dem Körper nach hinten oder unten zu kippen, obwohl mich nur meine Beine an der Stange halten. Das war die ersten Male ganz schön gruselig. Zum Beispiel sowas:

Senkrecht nach unten hängen geht ebenfalls!

Vor allem bin ich total geplättet, dass ich sowas wie den Kopfstand kann und mittlerweile sogar recht gut bin. Der Kopfstand ist ein gutes Beispiel, wie viel Kraft, Flexibilität und Kontrolle man braucht. Zu Beginn lernt man den so:

Aber danach ist das Ziel, so reinzukommen:

… erstaunlich für mich ist, dass das geht. Haha! Ich kann den Ablauf mittlerweile komplett, allerdings ist nur der Beginn (das „Hochschliefern“) und das Obenhalten so richtig elegant. Das ohne Schwung ELEGANT hoch- und langsam-kontrolliert runtergehen, geht noch nicht. Das üb ich gerade.

Stripper Style

Poledance kann ganz unterschiedlich aussehen. Es gibt die rein fitnessorientierte Richtung, die das Tanzen eher in den Hintergrund rückt und mehr auf Tricks aus ist. Es gibt künstlerisches Tanzen – und alles, was es an Musik + Stilen so gibt, wie Hip-Hop-Pole (da schnuppere ich bald in einen Workshop rein).

Und es gibt das sexy orientierte Tanzen, immerhin kommt Poledance aus den Stripclubs. Mir persönlich gefällt gerade das Sinnliche sehr gut. Ich mag „Stripper Style“, wenngleich mir die entsprechenden High Heels nicht gefallen. Ich tanze lieber barfuß. Ava Madison hat ein supertolles Video. Genau das ist der Pole-Stil, der mir persönlich am besten gefällt:

Einen wunderschöne Art zu tanzen hat auch Sergia Louise Anderson, finde ich. Von ihr gibt’s auf youtube jede Menge Clips:

Poledance ist großartig!

Für mich wars Liebe auf den ersten Blick. Ich kann nur alle, die ein wenig neugierig sind und Spaß am Tanzen haben, ermutigen, es mal auszuprobieren. Männer machens übrigens auch. Es ist unfassbar, was man alles kann! Ich bin jetzt nicht unfit, aber dieses dann doch recht Besondere, vor allem Akrobatische, hätte ich für mich nie für möglich gehalten.

Ich war nie besonders gut in Sport und hab keinerlei gymnastischen Background. Das würde es natürlich einfacher machen, aber es ist keine Voraussetzung.

Durchs Poledancen merke ich, was ich alles lernen kann und wozu mein Körper fähig ist. Zum Beispiel übe ich gerade den Kopfstand, so dass ich ihn bis Ende des Jahres frei im Raum machen kann. Am Montag hab ich außerdem eine Privatstunde für den Handstand bei einem Yoga-Lehrer, weil ich partout die Hüfte nicht über die Schultern kriege. Was aber nicht an Kraft, sondern falscher Technik liegt. Genau das fasziniert mich beim Poledancen außerdem: Es ist alles Physik!

PS: Es gibt sogar einen Poledance-Podcast: poleparlour.com

 

Veröffentlicht von

Ich bin x-fache Buchautorin, Schmarrnproduzentin und Schreibcoach für EinzelunternehmerInnen: Texte für dein Business. Ich coache. Du schreibst. Alles rund ums Schreiben findest du auf schreibnudel.de (dafür gibts einen Extra-Newsletter).

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